Mit der Druckerei zusammenarbeiten – ohne Probleme mit Schriftarten

PCs und professionelle Drucksysteme haben lange Zeit in zwei Parallelwelten existiert. Mit ersteren wurden früher Dokumente getippt, um anschließend auf einem Nadeldrucker in "fixierten" Standardschriftarten ausgedruckt zu werden. Absätze wurden mit Leerzeichen formatiert, alle Zeichen hatten dieselbe Größe und bei der Textformatierung hatte man lediglich die Wahl zwischen fett, kursiv und unterstrichen. In den meisten Fällen war dies auch ausreichend.

Die Aufgabe eines professionellen Drucksystems ist da schon etwas komplexer. Der Weg vom Manuskript bis zur Druckerpresse ist viel länger und steiniger, und der Preis, den man für noch so kleine Fehler bezahlt, ist drastisch höher. Darüber hinaus werden bei einer Buchveröffentlichung wesentlich mehr Formatiermethoden angewendet, als bei einem durchschnittlichen Bürodokument. Man war in diesem Bereich lange Zeit um die bestmögliche Lösung aller Aufgaben bemüht und konnte am Ende eine praktisch ideale Umgebung für die elektronische Druckvorstufe schaffen, die es ermöglicht, dass der Druckdesigner eine perfekte Reproduktion dessen erhält, was er auf dem Bildschirm sieht.

Rechner und Software haben sich jedoch weiterentwickelt, sodass sich die beiden Parallelwelten allmählich zu überschneiden begannen. Nachdem sich Microsoft Word von einem einfachen Editor hin zu einem leistungsstarken Textverarbeitungsprogramm entwickelt hat, ist es nun möglich (wenn auch nicht sehr einfach), mit dieser Software die Druckvorstufe eines professionellen Systems zu ersetzen – bis hin zum automatischen Einfügen von Führungslinien für Falzformate. Daher zieht es in vielen Unternehmen die Geschäftsleitung vor, nicht die Druckerei zu beauftragen, bloß weil eine kleine Jubiläumsbroschüre oder ein Werbeheft erstellt werden soll. Warum auch, wenn das ebenso die Mitarbeiter erledigen können.

Nur wenn der umsichtige Geschäftsführer sein vorbereitetes Layout auf einem Datenträger in die Druckerei schickt, hat dieser auch erkannt, dass sich die beiden genannten Welten zwar mittlerweile überschneiden, jedoch noch lange nicht identisch sind. Aus diesem Grund wird auch eine in Word erstellte Broschüre mit professionellen Geräten ganz anders gedruckt, als mit einem gewöhnlichen Bürodrucker. Dies kann zur Folge haben, dass sich Zeilen verschieben, aus sorgfältig platzierten Häkchen und Sternchen leere Quadrate werden, und Formeln zu unlesbaren Hieroglyphen verkommen. Der Auftraggeber wird dann natürlich mit der Druckerei streiten und zu der Ansicht gelangen, dass es wohl schneller sein dürfte, die Broschüre komplett neu zu gestalten, als das verpatzte Erstlingswerk wieder in Ordnung zu bringen. Nebenbei bemerkt passiert so etwas nicht nur Hobby-Verlegern. Sogar Profis, die die Abläufe im Druckgeschäft wie ihre Westentasche kennen, sind vor fehlenden Schriftarten und den damit verbundenen Problemen nicht gefeit.

An dieser Stelle ist ein kurzer Exkurs angebracht. Eine Konsequenz des Bestehens von zwei "Parallelwelten" war die Festlegung von zwei unterschiedlichen Schriftdarstellungsstandards: TrueType für Bürosysteme und Type1 für die Druckindustrie. Aus Sicht des einfachen Benutzers besteht zwischen diesen Schriftdefinitionen kein Unterschied – einfach Text markieren, Schriftart aus der Liste wählen und ausdrucken… Je nach Standard ist jedoch der zwischen Textverarbeitungsprogramm und Drucker ablaufende Prozess gänzlich unterschiedlich. Daher funktioniert in vielen Fällen der Druck von Texten mit TrueType-Schriftarten über professionelle Druckmaschinen in Druckereien überhaupt nicht. Nicht einmal plattformunabhängige PDF-Dateien schaffen hier Abhilfe – TrueType-Zeichen werden in der fertigen Datei nicht angezeigt und können sogar den gesamten Textverlauf zerstören. Doch halt, wo ist hier das Problem? Man muss doch bloß Type1-Schriften installieren und dann munter drauf los gestalten. Leider wurden aber diese Zeichensätze für Verleger und Druckereien entwickelt und sind daher entsprechend teuer.

Was also wäre die beste Lösung für ein Kleinunternehmen, das sich keine zwanzig Euro pro Schriftart leisten möchte, aber trotzdem professionell gedruckte Firmenbroschüren braucht? Was können Menschen tun, die die Vorteile der in MS Word integrierten Funktion "Broschüre erstellen" nutzen wollen, jedoch weder den Wunsch noch die Möglichkeiten haben, die komplizierte Druckvorstufe eigenständig zu absolvieren?

Die bequemste und effektivste Lösung hört auf den Namen Universal Document Converter. Mit diesem Programm hat man die Möglichkeit, die Lücke zwischen zwei Parallelwelten zu schließen. Der Ablauf ist wirklich simpel: Man "druckt" die fertige Broschüre auf einem virtuellen Drucker und erhält eine Ausgabedatei, in der das ursprüngliche Layout präzise wiedergegeben wird. Ein Zusatzplus ist, dass diese Datei absolut plattformunabhängig ist. Sogar PDF-Dateien, die auf diese Weise erstellt werden, "vertragen sich" wieder mit TrueType-Zeichen, da das eingebettete Dokument ein gerastertes Bild ist. Die Parameter lassen sich zugleich so einstellen, dass die Qualität mit einem auf herkömmliche Weise gedruckten Dokument identisch ist. Letzten Endes ist es ohne Bedeutung, welche tückischen Details der Druckvorstufe ausgelassen wurden – das Aussehen der Broschüre wird stets den Erwartungen des Gestalters entsprechen.

«Ich habe die Software gekauft, weil ich für ein umfangreiches Buchprojekt eine zuverlässige Umwandlung von MS Word 365 in PDF benötigte. Die in Word 365 serienmäßig enthaltene Exportmöglichkeit in PDF hat die enthaltenen Grafiken nicht in der gewünschten Resolution generiert. Daraufhin experimentierte ich mit diversen – kostenlosen – Programmen, die aber alle nicht zufriedenstellend funktionierten: das eine hat die Schriftarten nicht richtig eingebettet, das andere das Papierformat falsch wiedergegeben, usw. Gut fand ich die Tatsache, dass ich das Programm UDC vor dem Kauf testen konnte. Tatsächlich funktionierte alles genauso wie gewünscht.»